Pfennigbaum Pflege: Der komplette Ratgeber
Alles über die Pflege von Pfennigbaum: Standort, Gießen, Düngen, Umtopfen, Überwintern und typische Fehler – verständlich erklärt.

Sicherheit für Menschen und Haustiere
Die bisherige redaktionelle Einstufung enthält einen Giftigkeitswarnhinweis; die artspezifische Bewertung für Menschen und einzelne Tierarten ist noch nicht vollständig quellengeprüft.
Eine fehlende Bestätigung bedeutet weder Giftigkeit noch Unbedenklichkeit. Nicht verzehren und bis zur Klärung außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren halten; bei vermuteter Aufnahme fachlichen Rat einholen.
Redaktioneller Sicherheitsstand: 10.10.2026. Diese Angaben ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung.
Bei Vergiftungsverdacht bei Menschen: Die passende Anlaufstelle nach Aufenthaltsland wählen.
- Österreich: Vergiftungsinformationszentrale: 01 406 43 43 (Offizielle Informationen).
- Deutschland: Regionalen Giftnotruf im offiziellen BfR-Verzeichnis auswählen.
- Schweiz: Tox Info Suisse: 145 (innerhalb der Schweiz) (Offizielle Informationen).
Bei Lebensgefahr sofort die Rettung alarmieren: Österreich 144, Deutschland 112, Schweiz 144.
Bei Tieren: Eine Tierarztpraxis oder Tierklinik kontaktieren.
Pfennigbaum gehört zu den Zimmerpflanzen, die mit wenigen, aber richtigen Handgriffen über viele Jahre gesund bleiben. Die Art stammt aus der Familie der Dickblattgewächse und ist ursprünglich in Südafrika beheimatet. Die Pflege gilt als unkompliziert – ideal für Einsteiger und alle, die wenig Zeit haben.
In diesem Ratgeber erfahren Sie Schritt für Schritt, worauf es bei der Pflege ankommt – vom idealen Standort über das richtige Gießen bis hin zum Umtopfen und Überwintern.
Steckbrief auf einen Blick
- Botanischer Name
- Crassula arborescens
- Familie
- Dickblattgewächse
- Herkunft
- Südafrika
- Licht
- sehr hell bis sonnig
- Gießen
- sparsam – alle 2–4 Wochen im Sommer
- Luftfeuchte
- gering
- Mindesttemperatur
- 7 °C
- Wuchs
- langsam, bis ca. 80 cm
- Pflegeaufwand
- Einsteiger
- Sicherheit
- Vorsicht: Detailprüfung offen
Standort
Pfennigbaum bevorzugt einen Platz, der sehr hell bis sonnig ist. Gut geeignet sind Süd- oder Westfenster, im Sommer gerne auf Balkon oder Terrasse. Als Richtwert gelten über 10.000 Lux – ein Wert, den Sie mit einer kostenlosen Lichtmesser-App am Smartphone grob überprüfen können.
Die Temperatur sollte ganzjährig nicht unter 7 °C fallen. Die Pflanze verträgt auch kühlere Räume und schätzt im Winter sogar eine Ruhephase bei niedrigeren Temperaturen.
Gießen
Der Wasserbedarf ist sparsam: erst gießen, wenn das Substrat vollständig abgetrocknet ist. Im Sommer bedeutet das in der Regel alle 2–4 Wochen, im Winter alle 4–8 Wochen. Die Fingerprobe ist zuverlässiger als jeder starre Gießplan – stecken Sie einen Finger einige Zentimeter tief in die Erde, bevor Sie zur Gießkanne greifen.
Verwenden Sie möglichst zimmerwarmes, kalkarmes Wasser. Wasser, das sich nach 15 Minuten im Untersetzer oder Übertopf sammelt, wird ausgeleert – Staunässe ist bei Pfennigbaum die häufigste Todesursache.
Die Luftfeuchtigkeit sollte gering sein – normale Raumluft von 30–40 % genügt. Zusätzliches Besprühen ist nicht nötig.
Düngen
Für Pfennigbaum eignet sich Kakteendünger, verabreicht alle 4–6 Wochen von April bis September. Von Oktober bis Februar wird die Düngung eingestellt oder stark reduziert, da die Pflanze in dieser Zeit kaum wächst. Frisch umgetopfte Pflanzen benötigen in den ersten sechs bis acht Wochen keinen Dünger, weil neue Erde bereits vorgedüngt ist.
Umtopfen & Erde
Als bisherige Substratorientierung gilt durchlässige Kakteen- oder Sukkulentenerde mit 30–50 % mineralischem Anteil (Bims, Lava, Quarzsand); spezielle Artanforderungen haben Vorrang. Ob ein Topfwechsel nötig ist, nach Wurzelraum, Substratzustand und tatsächlichem Wachstum entscheiden, nicht allein nach einer festen Jahreszahl.
Für gewöhnliche erdgebundene Topfpflanzen sind geeignete Abzugslöcher und eine passende Substratstruktur wichtiger als eine separate grobe Bodenschicht. Eine zusätzliche Blähtonschicht ist keine allgemeine Pflicht; Kies im äußeren Übertopf ist von einer Schicht unter der Erde im Pflanztopf zu unterscheiden. (Illinois Extension: Topfdrainage).
Beim Umtopfen die spezifische Pflanzenkultur berücksichtigen. Nicht pauschal jedes Mal sämtliche Erde abschütteln, Wurzeln zurückschneiden oder unabhängig von der Art in einen deutlich größeren Topf wechseln.
Schneiden
Ein Rückschnitt ist bei Bedarf im Frühjahr möglich. Die abgeschnittenen Triebe lassen sich gleich als Stecklinge verwenden. Verwenden Sie immer ein scharfes, sauberes Werkzeug, um Infektionen zu vermeiden.
Überwintern
Im Winter sinkt das Lichtangebot deutlich. Stellen Sie Pfennigbaum daher möglichst nah ans Fenster, reduzieren Sie die Wassergaben und halten Sie Abstand zu Heizkörpern. Eine kühlere Phase zwischen 7 und 15 °C wirkt sich positiv aus.
Ist Pfennigbaum giftig?
Die bisherige redaktionelle Einstufung enthält einen Giftigkeitswarnhinweis; die artspezifische Bewertung für Menschen und einzelne Tierarten ist noch nicht vollständig quellengeprüft.
Eine fehlende Bestätigung bedeutet weder Giftigkeit noch Unbedenklichkeit. Nicht verzehren und bis zur Klärung außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren halten; bei vermuteter Aufnahme fachlichen Rat einholen.
Profi-Tipp
Die häufigsten Pflegefehler
- Zu häufiges Gießen und Staunässe im Übertopf
- Zu dunkler Standort im Winter
- Übermäßiges Besprühen der Blätter
- Dünger im Winter oder direkt nach dem Umtopfen
- Kaltes, kalkhaltiges Leitungswasser
Häufige Fragen
Wie oft muss man Pfennigbaum gießen?
Im Sommer alle 2–4 Wochen, im Winter alle 4–8 Wochen. Entscheidend ist, dass erst gießen, wenn das Substrat vollständig abgetrocknet ist.
Welcher Standort ist ideal für Pfennigbaum?
Ein Platz, der sehr hell bis sonnig ist – zum Beispiel Süd- oder Westfenster, im Sommer gerne auf Balkon oder Terrasse.
Ist Pfennigbaum für Anfänger geeignet?
Ja, die Pflanze ist robust und verzeiht kleinere Fehler.
Ist Pfennigbaum giftig für Katzen?
Die bisherige redaktionelle Einstufung enthält einen Giftigkeitswarnhinweis; die artspezifische Bewertung für Menschen und einzelne Tierarten ist noch nicht vollständig quellengeprüft. Eine fehlende Bestätigung bedeutet weder Giftigkeit noch Unbedenklichkeit. Nicht verzehren und bis zur Klärung außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren halten; bei vermuteter Aufnahme fachlichen Rat einholen.


