Leuchterblume vermehren: Schritt-für-Schritt-Anleitung
So vermehren Sie Leuchterblume erfolgreich – alle Methoden, der beste Zeitpunkt und die häufigsten Fehler.

Sicherheit für Menschen und Haustiere
Für diese Pflanze liegt hier noch keine abgeschlossene, quellenbelegte Giftigkeitsprüfung für Menschen, Katzen und Hunde vor.
Eine fehlende Bestätigung bedeutet weder Giftigkeit noch Unbedenklichkeit. Nicht verzehren und bis zur Klärung außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren halten; bei vermuteter Aufnahme fachlichen Rat einholen.
Redaktioneller Sicherheitsstand: 10.10.2026. Diese Angaben ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung.
Bei Vergiftungsverdacht: Für Menschen in Österreich Vergiftungsinformationszentrale: 01 406 43 43 (Informationen des Gesundheitsportals). Für Tiere eine Tierarztpraxis oder Tierklinik kontaktieren.
Aus einer Pflanze werden viele: Leuchterblume lässt sich auf mehreren Wegen vermehren. Das spart Geld, ergibt wunderbare Geschenke und verjüngt ältere Exemplare.
Der beste Zeitpunkt
Ideal ist das Frühjahr zwischen März und Juni. Dann sind die Tage lang, die Temperaturen steigen und die Pflanze steckt ihre Energie in neues Wachstum. Jungpflanzen bilden in dieser Phase am schnellsten Wurzeln. Im Herbst und Winter gelingt die Vermehrung zwar auch, dauert aber deutlich länger.
Geeignete Methoden im Überblick
- Kopfstecklinge
- Kindel und Ableger
Kopfstecklinge
Schneiden Sie im Frühjahr einen 10–15 cm langen Triebabschnitt direkt unter einem Blattknoten ab. Entfernen Sie die unteren Blätter, lassen Sie die Schnittstelle kurz antrocknen und stecken Sie den Steckling in feuchtes Anzuchtsubstrat. Eine übergestülpte Folienhaube erhöht die Luftfeuchtigkeit; nach drei bis sechs Wochen bilden sich Wurzeln.
Kindel und Ableger
Viele Pflanzen bilden von selbst Tochterpflanzen. Sobald diese etwa ein Drittel der Größe der Mutterpflanze erreicht haben oder eigene Wurzeln zeigen, werden sie vorsichtig abgetrennt und in einen eigenen Topf gesetzt.
Das brauchen Sie
- Scharfes, desinfiziertes Messer oder Schere
- Kleine Töpfe (6–9 cm) mit Abzugsloch
- Nährstoffarme Anzuchterde, gemischt mit Perlite
- Sprühflasche mit kalkarmem Wasser
- Optional: Zimmergewächshaus oder Folienbeutel
- Optional: Bewurzelungspulver
Nachsorge der Jungpflanzen
Stellen Sie die Jungpflanzen hell, aber ohne direkte Sonne auf, bei 20–24 °C. Lüften Sie Folienhauben täglich, um Schimmel zu vermeiden. Sobald sich deutlich neue Blätter zeigen, haben sich ausreichend Wurzeln gebildet. Nach etwa acht bis zwölf Wochen werden die Jungpflanzen in normale Pflanzerde umgesetzt.
Typische Fehler bei der Vermehrung
- Zu nasses Substrat – Stecklinge faulen statt zu bewurzeln.
- Zu kalter Standort – unter 18 °C stockt die Wurzelbildung.
- Pralle Sonne unter der Folienhaube – es entsteht ein Hitzestau.
- Ungeduld: Stecklinge zu früh herausziehen, um nachzusehen.
Profi-Tipp
Häufige Fragen
Wie vermehrt man Leuchterblume am einfachsten?
Am einfachsten über Kopfstecklinge.
Wie lange dauert die Bewurzelung bei Leuchterblume?
In der Regel drei bis acht Wochen, je nach Methode und Temperatur.
Kann man Leuchterblume im Wasser bewurzeln?
Das ist nicht die bevorzugte Methode – die Bewurzelung in Substrat ist bei dieser Art zuverlässiger.


